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15.11.2011
Gesundheitsförderung im Seniorenzentrum St. Urban
Gesundheitsförderung im
Seniorenzentrum St. Urban
Auch die Gesundheit der eigenen Mitarbeiterschaft trägt zur guten Pflege und Betreuung der uns anvertrauten Menschen bei.
Die Arbeit in der Altenpflege ist vielfach durch hohe körperliche und psychische Anforderungen geprägt. Durch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sollen diese Belastungen gezielt reduziert werden. Sie zeigen den Mitarbeitenden Möglichkeiten zur Verringerung von individuellen Stress- und damit Krankheitsfaktoren auf und ermöglichen wiederum einen besseren Umgang mit den Erfordernissen des Arbeitsalltages. Nicht zuletzt sollen sich die Maßnahmen positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und den Krankenstand auswirken.
Im Seniorenzentrum St. Urban wurden in diesem Jahr die ersten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung umgesetzt. Ausgangspunkte waren dabei eine Erhebung der Wünsche der Mitarbeitenden sowie Bedarfsanalysen über das Projekt „demogAP“ (Demografiefeste Arbeitsplätze in der Pflege) in Zusammenarbeit mit den Haus- und Bereichsleitungen.
Besondere Ereignisse für alle Mitarbeitenden waren die Gesundheitstage am 10. und 17. Oktober 2011, die während der Arbeitszeit im Haus besucht werden konnten. In Kooperation mit der AOK, DAK und der BGW gab es kompakte Informationen über Themen wie Bewegung,
Stressbewältigung und Hautschutz. Dabei wurden auch verschiedene Testmöglichkeiten angeboten, die innerhalb von zehn Minuten aussagekräftige Ergebnisse über den Gesundheitszustand des jeweiligen Teilnehmers lieferten. So standen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem Balance-Übungen, Stresstests oder auch Hautanalysen im Angebot. Besonderen Zuspruch im Kollegium fanden die Schnupperkurse in autogenem Training sowie progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen. Diese Angebote führten zu manchem "Aha-Erlebnis" bei den Anwesenden.
Weitere Maßnahmen zum Stressmanagement folgen im Frühjahr 2012.
Die Gesundheitsförderung soll auch zukünftig unter dem Motto „Gesund leben, gesund arbeiten, gesund bleiben“ fortgesetzt werden. Denn die Mitarbeitenden sind das wertvollste Gut der Einrichtungen, um eine qualitativ gute und menschliche Pflege und Betreuung gewährleisten zu können.
Gisela Papenfuß
Demografie- und Gesundheitscoach
im Seniorenzentrum St. Urban
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